“Prozess um Barabbas”

Der Jugendgottesdienst heute war sehr gut. Die Spielschar “überLeben” hat das Stück von Rudolf Otto Wiemer schauspielerisch und inhaltlich sehr gut rüber gebracht. Euch noch einmal herzlichen Dank.
Barabbas, ein Mörder, sollte am Kreuz sterben. Aber er kam frei und Jesus starb an seiner Stelle, starb für ihn und nicht nur für ihn. (nachzulesen im Matthäusevangelium 27, 20ff)

Pilatus sprach: Wollt ihr nun dass ich euch der Juden König losgebe ? Da schrien sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas ! Barabbas gib frei”

Wir alle wissen, dass Barabbas begnadigt wurde. Aber war Barabbas damit wirklich frei? Das Stück befasst sich mit dem 2Seelenleben des Barabbas und seinem tiefen Bedürfnis, der vermeintlichen Schuld zu entrinnen, indem er die Strafe auf sich nehmen will. So stellt er sich gut 2000 Jahre nach seiner Begnadigung dem Gericht und fordert seine gerechte Strafe zu erhalten um diese erleiden zu dürfen.

Wie gehen wir mit Strafe um? Wie gehen wir mit Schuld anderer uns gegenüber um? Was ist, wenn jemand wegen unserem Verhalten leidet? Wo werde ich, wirst Du schuldig? Wie gehen wir mit Schuld um? Fragen, denen wir uns stellen müssen. Barabbas wird damals von der Volksmenge freigesprochen. Aber wirklich frei wird er erst, als die Mutter, deren Sohn er getötet hat, ihn freispricht, an- und aufnimmt.
Danke den Spielern, die uns durch das Stück sehr gute Anregungen gaben. Es gab sehr viele positive Rückmeldungen.

Im Anschluss gab es wieder Zeit, um zu quatschen, Tee zu trinken und die liebevoll geschmierten Schnitten (Danke an Sandra, Jenny, Tobias und Steve sowie Christina fürs Abräumen) zu essen. Danke, dass Ihr alle da wart. Bis bald mal wieder.