Wünsche für 2009

Nun ist das Jahr 2009 schon einige Stunden alt. Ich weiß nicht, ob es anderen auch so gut. Seit Jahren schon scheue ich mich davor, kurz nach Mitternacht unterschiedlichen Menschen zu begegnen und dann Glückwünsche “abzufassen”. Meist “Ein gesundes neues Jahr” und was manchmal von angetrunkenen Personen so als “Wunsch” kommt. Und manches Platte kommt mir dann auch so über die Lippen bei Leuten, die ich nicht kenne. Wie schön ist es doch, wenn Menschen sich Gedanken gemacht haben, was sie dem Anderen wünschen. (Das wäre auch ein Vorhaben für das neue Jahr: unsere Wünsche für Andere gut zu überlegen.)
Mich erreichten viele Wünsche für das neue Jahr, bei denen ich weiß, die Absender kennen mich und wissen, was mich bewegt. Zum Beispiel verwies mich ein guter Freund auf die Jahreslosung für das Jahr 2009 “Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.” (Lukas 18,27)
Gestern habe ich bei meiner besinnlichen Silvesterfeier ein Lied für mich entdeckt (erstaunlicherweise ein Lied aus dem Gesangbuch: EG 63) und dort habe ich einen Spruch wiedergefunden, den mir Stunden zuvor eine Freundin als Wunsch geschickt und der mich bewegt hat.
Ich gebe ihn als Wunsch weiter:

“Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand:
Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewißheit entgegengehen kann!
Aber er antwortete: Gehe nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes!
Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!”

Also auf ein gutes, zufriedenes, fröhliches und von Gott gesegnetes neues Jahr mit vielen Möglichkeiten, die wir nutzen können;  mit Kraft; Weisheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen; der Fähigkeit, mit sich und anderen gut umzugehen; ein fröhliches Herz und das Wissen, dass Gott uns nicht aus seiner Hand entlässt!
Claudia